Grüne Flussjungfer und Sigma 2.8/150 OS

Beim Fotografieren von Flußlibellen hat man generell das Problem der schwierigen Perspektiven sollte die Libelle einigermaßen freigestellt sein. Man nimmt gewagte Posen ein und dadurch wird ein Ruhighalten der Kamera erschwert. Sucht man sich nun einen bewölkten Tag aus dann ist ein IS/OS doch sehr nützlich. Demzufolge habe ich mein 3.5/180 mm Makro verkauft und ein Sigma angeschafft. Zusätzlich hat sich die Kamera insofern geändert als nun ein Klappdisplay zur Verfügung steht. Die Versuche mit Liveview scheiterten jedoch allesamt da eine Beurteilung der Schärfe freihand bei hoher Außenhelligkeit sehr schwierig wenn nicht gar unmöglich ist (zumindest im Fall der Canon EOS 60D). Der IS/OS war jedoch schon brauchbar da zusätzlich eine 1.4 Telekonverter zum Einsatz kam. Da ich mit einem alten Sigma 2.8/150mm ohne OS schon mal schlechte Erfahrungen gemacht habe (nur abgeblendet einigermaßen scharf) war ich auf die Neuauflage mit OS sehr gespannt. Die Performance des jetztigen Exemplars ist in Ordnung. 

GFlußjungfer1


Das Gewässer ist auch heuer wieder gut mit dieser gefährteten Libellenart besetzt. Ein Schlupf war mir diesmal nicht vergönnt aber dafür hat es wieder einmal Freude gemacht sich mit diesen Tieren zu beschäftigen. Interessant sind für mich immer die Charaktere der einzelnen Individuen. Während manche frühzeitig die Flucht ergreifen sind andere relaxt und lassen ein Nahekommen bei entsprechend langsamen Bewegungen zu.  Ein Höhepunkt ist wenn man selbst zur akzeptierten Aussichtswarte des Reviers wird. Die Intensität der Grünfärbung ist auch sehr variabel. Wahrscheinlich altersabhängig gibt es von Blaßgrün bis Intensivgrün alle Varianten. 


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